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Von Schuhen und Taschen bis hin zu Schmuck, Schals und Uhren – der italienische Stil zeigt, dass das Geheimnis der Eleganz in Ausgewogenheit, Schlichtheit und gutem Geschmack liegt.

In Italien, wo Stil eine Lebensart ist, werden Accessoires mit der gleichen Sorgfalt wie die Kleidungsstücke selbst ausgewählt und definieren den Charakter eines Outfits. Schuhe, Taschen, Schmuck und sogar Sonnenbrillen werden nicht nur nach ihrer Funktion ausgewählt, sondern auch nach der Eleganz, Harmonie und Persönlichkeit, die sie dem Look verleihen.

So setzen Sie Accessoires auf italienische Art ein.

Schuhe und Taschen

Es gibt drei klassische Methoden, Schuhe und Taschen zu kombinieren:

  1. Der komplette Look – Schuhe und Tasche in der gleichen Farbe wie die Kleidung, zum Beispiel alles in Schwarz mit passenden Accessoires. Texturen und Schmuck erzeugen Kontraste, während neutrale Farben wie Weiß auch für einen frischen Effekt verwendet werden können.
  2. Farbkoordination – Schuhe und Tasche in einer gemeinsamen Farbe, unabhängig von der Kleidung. Ein schwarzes Outfit zum Beispiel kann mit dunkelblauen, braunen oder metallisch-goldenen Accessoires gestylt werden – oder mit roten, rosa oder gelben für eine auffälligere Wirkung.
  3. Moderner Kontrast – Schuhe oder Tasche greifen die Farbe der Kleidung auf, während das andere Accessoire einen Kontrast bildet. Zum Beispiel schwarze Kleidung mit nudefarbenen Schuhen und einer metallischen Tasche.

Italienerinnen wählen oft in Italien hergestellte Schuhe, während Männer englische Klassiker wie Oxfords oder Derbys für formelle Kleidung, Loafer für lässige Looks und Bootsschuhe am Meer bevorzugen.

Schmuck – das Salz und Pfeffer des Stils

Schmuck ist der Ort, wo Persönlichkeit auf Etikette trifft. Laut Galateo, Italiens Ratgeber für klassische Eleganz, sollten Sie nicht mehr als drei Schmuckstücke gleichzeitig tragen – zum Beispiel Ohrringe, eine Halskette und einen Ring. Zu viele Ringe bergen die Gefahr des „Piraten-Effekts“.

  • Der Hautton ist wichtig: Gold für warme Untertöne, Silber für kühle.
  • Ausschnitte sind wichtig: Kurze Halsketten passen zu V-Ausschnitten, während lange Ketten runde Ausschnitte ausgleichen und die Oberweite verlängern.
  • Die Gesichtsform ist wichtig: Lange Ohrringe schmeicheln runden Gesichtern; runde Ohrringe mildern lange Gesichter. Auch die Haarlänge beeinflusst die Wahl.

Wenn Stoffe reichhaltig sind (wie Samt oder Brokat), sollte der Schmuck zart sein. Bei Alltagsstoffen können auffälligere Stücke glänzen. Italiener bevorzugen Perlen (in minimalistischen, modernen Stilen), Muranoglas und Edelsteine wie Smaragde, Rubine oder Saphire.

Vor allem: Schlichtheit. Lassen Sie ein Statement-Stück die Führung übernehmen, während die anderen dezent bleiben.

Sonnenbrillen

Kein italienisches Outfit ist komplett ohne Sonnenbrille. Sie werden von Männern und Frauen jeden Alters getragen und haben weniger mit der Sonne zu tun als mit der Attitüde – einem Symbol für Geheimnis und Coolness.

Schals und Krawatten

Italienerinnen lieben Seidenfoulards – am Hals geknotet, an eine Tasche gebunden oder lässig drapiert. Männer hingegen tragen Seidenkrawatten und Krawattenschals, die Alltagslooks mit dezentem Luxus aufwerten.

Uhren

Trotz Smartphones bleibt die Uhr in Italien unerlässlich. Sie muss keine Luxusmarke sein, sollte aber zeitlos und gut gewählt sein. Wie es in einer italienischen Kampagne hieß: „Nehmt mir alles weg, aber nicht meine Uhr.“

Taschen für Männer

Italienische Männer bevorzugen Struktur und Raffinesse: Aktentaschen (Cambridge-Stil), Umhängetaschen oder Weekender. Rucksäcke und Bauchtaschen (marsupio) werden in der Regel außer auf Reisen vermieden.

Parfüm und Präsenz

Accessoires gehen über das Materielle hinaus. Italiener wissen, dass Parfüm eine stille Signatur ist – so wichtig wie ein Schal oder eine Uhr. Und die vielleicht stärksten „Accessoires“ von allen sind Haltung, Anmut und Gelassenheit. Ein gerader Rücken, ein eleganter Gang und eine ruhige Stimme vervollständigen den Look mehr als jedes Objekt es jemals könnte.

Das italienische Geheimnis: Semplice ma bello

Die goldene Regel der italienischen Accessoires ist Schlichtheit. Wie das Sprichwort sagt: „Semplice ma bello“ – einfach, aber schön. Eleganz liegt nicht im Übermaß, sondern in der Ausgewogenheit.

Welche italienische Accessoire-Regel spricht Ihren Stil am meisten an – der komplett schwarze Look, die Statement-Halskette oder die allgegenwärtige Sonnenbrille? Teilen Sie Ihre Gedanken unten mit.


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